Sitz der Stadt Wettin-Löbejün

Stadt Wettin-Löbejün
OT Löbejün
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06193 Wettin-Löbejün

Tel.: 034603 - 75 7 0
Fax: 034603 - 75 7 15

Dienststelle Wettin / Einwohnermeldeamt

Di: 09:00 - 12:00 & 13:00 - 18:00 Uhr

Burgstraße 1
06193 Wettin-Löbejün

Tel.: 034607 - 34 3 33
Fax: 034607 - 34 3 13

Sprechzeiten in der
Hauptverwaltung OT Löbejün

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Di: 09:00 - 12:00 Uhr & 13:00 - 18:00 Uhr
Mi: 08:00 - 12:00 Uhr & 13:00 - 16:00 Uhr
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Fr: geschlossen

Dienststelle Rothenburg Gebäudemanagement

Am Kindergarten 11
06193 Wettin -Löbejün

Tel.: 034691-21038
Fax: 034691-21039
Di: 09.00 - 12.00 & 13.00 - 18.00 Uhr

Veranstaltungen

Weihnachtsausstellung im Saaletal

Wettin-Löbejün, Stadt - Töpferei

Stimmen Sie sich mit Kunst und Kunsthandwerk auf die Weihnachtszeit ein. Zwischen Wettin und Friedeb...

Weihnachtsausstellung im Saaletal

Wettin-Löbejün, Stadt - Töpferei

Stimmen Sie sich mit Kunst und Kunsthandwerk auf die Weihnachtszeit ein. Zwischen Wettin und Friedeb...

Chor - Konzert in St. Nikolai Wettin

Wettin-Löbejün, Stadt - Kirche St. Nikolai Wettin

Der Projektchor Brachwitz - Landsberg - Halle - Süd und Orchester bringen u.a. die Trauerhymne von ...

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Allgemein | Wettin-Löbejün

Brachwitz mit dem Ortsteil Friedrichsschwerz

Ortschaft Brachwitz

mit den Ortsteilen Brachwitz und Friedrichsschwerz

Der Ortsteil Brachwitz ist direkt an der Saale gelegen und wird von drei Naturschutzgebieten im Naturpark „Unteres Saaletal“ eingerahmt. Diese Porphyrlandschaft, „Brachwitzer Alpen“ genannt, lädt ganzjährig zu Wanderungen, zum Radfahren oder zu Bootstouren ein und besticht vor allem durch die eindrucksvolle Gestalt der Felsenformationen sowie durch die besonders schützenswerte Trockenwiesenlandschaft und einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Besonders der Orchideenreichtum und die teilweise von kleinen Steinbrüchen durchbrochenen roten Porphyrkuppen prägen diese landesweit bedeutende Kulturlandschaft.

Brachwitz wurde aufgrund seiner Lage schon sehr früh von slawischen Stämmen besiedelt, die Namensendung „-witz“ und Reste eines Slawischen Burgwalls auf dem Kirschberg deuten heute noch darauf hin. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Brachwitz im Jahr 1297 in den Halleschen Schöffenbüchern und hatte als eines von sieben Ämtern im nördlichen Saalekreis die Gemeindeverwaltung sowie Polizei- und Gerichtsgewalt für die heutige Region zwischen der L50 und Langenbogen inne. Seit 1705 war Brachwitz Preußisches Domänenamt. Heute ist es mit seinen Ortsteilen Brachwitz und Friedrichsschwerz die südlichste Ortschaft der Stadt Wettin-Löbejün.

Besucher der Region und aus Halle erwartet der Saale-Radwanderweg, die Saalefähre nach Neuragoczy und ein direkt daneben gelegener Wasserwander-Rastplatz mit Bootsanleger. Geht man von hier ins Dorf, kann man das Preußische Domänengebäude, die Versammlungseiche und Kriegerdenkmal, die Kirche St. Michael, eine Heimatstube oder den Platz der Jugend besuchen. „Ciccios Pizzeria“ und das „Café Scheune“ laden zum Verweilen und Genießen ein.

Seit 2013 ist auch die alte Gaststätte im Saaletal mit neuem Namen als „Café Saale-Kietz“ aus ihrem Winterschlaf erwacht. Hier befindet sich neben einer Naturfelsenbühne auch eine Dampferanlegestelle, an welcher die MS „Händel“ mit einem regelmäßigen Fahrplan zwischen Halle, Brachwitz und Wettin verkehrt.

Friedrichsschwerz

Der Ortsteil Friedrichsschwerz wurde 1769 von Friedrich II. („der Große“) auf dem Gebiet der alten Wüstung Swersczs als Kolonie begründet. Nicht nur die typische Dorfanlage mit nur einer geraden Dorfstraße (heute Coloniestraße) erinnert an den Preußenkönig, auch ein Denkmal wurde ihm zu Ehren auf dem Platz der ehemaligen Dorfkirche errichtet.

Im Jahr 2012, dem 200. Geburtstag Friedrichs des Großen, fasste die Bürgerinitiative Friedrichsschwerz den Entschluss, ihre 1972 abgerissene Kirche im Miniaturformat wieder am alten Standort aufzubauen. Dieses Kleinod direkt neben dem Denkmal für den „alten Fritz“ ist anhand originaler Bauunterlagen maßstabsgerecht entstanden und wer will, kann versuchen zu entdecken, wer die kleine Kirche bewacht. Von Friedrichsschwerz aus (z. B. dem Gefallenen-Mahnmal) hat man einen wundervollen Blick in das Saaletal. Von hier aus kann man in die unberührte Natur der einmaligen Kulturlandschaft entlang der Saale wandern oder vielleicht das Gespräch mit einem Nachfahren der damaligen 20 Kolonistenfamilien suchen. Friedrichsschwerz ist einen Besuch wert.